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3/2018 | 22. Juni

Aus dem Verein
Fachpartner eco-bau
Seit zwei Jahren bereits können sich Architektinnen und Architekten, Ingenieure und Fachplaner mit Know-How im nachhaltigen Bauen als Fachpartner eco-bau zertifizieren lassen. Mittlerweile sind schon rund dreissig Fachpersonen aus qualifizierten Büros in der Liste aufgeführt. Erstmals ist auch ein Büro aus dem Tessin darunter.
Die Liste vereinfacht die Suche nach den geeigneten Partnern für das nachhalitge Bauen. Sie erlaubt es aber gleichzeitig den Büros mit entsprechendem Know-how, sich im Markt zu präsentieren.

Zur Fachpartnerliste

Informationen zum Fachpartnerprogramm und zur Registration

Nachhaltig bauen
Nachhaltig renovieren
Wie soll die eigene Liegenschaft nachhaltig saniert werden? Das ist wohl eine Frage, die sich viele Bauherren stellen. Minergie-Eco kann dazu beitragen, ein Gebäude nicht nur energieeffizient, sondern auch ökologisch und gesund zu erneuern.
 
Dabei gilt es verschiedene Fragen zu beantworten. Wichtig ist zum Beispiel, ob in der Bausubstanz Schadstoffe vorhanden sind und wie sie fachgerecht entsorgt werden können. Wichtig ist auch die Belastung der Innenraumluft mit Radon. Dieses radioaktive Gas kann sich nach Sanierungen durchaus stärker anreichern, etwa wenn Öffnungen im Untergeschoss gegen den Untergrund nicht luftdicht abgedichtet wurden.

Wird die Primärstruktur weitgehend belassen, kann bei Sanierungen auf die Berechnung der grauen Energie verzichtet werden. Gleich verhält es sich beim Tageslicht, sofern die Situation vorher gut war und durch die Sanierung nicht wesentlich verschlechtert wird.

Weitere Informationen

News zum Thema Tageslicht
Das Tageslicht-Tool Minergie-Eco liegt überarbeitet vor. Es wurde an die überarbeitete SIA-Norm 387/4 angepasst. Das Tool erlaubt nun die Erfassung von Fenstern in einer separaten Tabelle, so dass Räume mit mehreren Fenstern unterschiedlicher Eigenschaften nun problemlos erfasst werden können. Das vereinfacht die Simulation der Tageslichtsituation in einem Raum resp. Gebäude. Das Excel-Tool kann von der Minergie-Website gratis heruntergeladen werden.

In der EU wird gerade eine europäische Norm zum Tageslicht erarbeitet (EN17037 Daylight of buildings). Eco-bau verfolgt zusammen mit der HSLU und weiteren Akteuren die Normierungsaktivitäten in der EU.

Wie wichtig ist graue Energie?
Im Bauwesen ist die graue Energie ein Leitindikator für die Umweltbelastung eines Bauteils oder Bauwerks beim Erstellen, dem Ersatz von Bauteilen und der Entsorgung. Bei Neubauten kann sie sogar höher ausfallen als die Betriebsenergie der gesamten Nutzungsphase.

Wird die graue Energie konsequent berücksichtigt – also von der strategischen Planung bis zur Realisierung – lässt sie sich um bis zu 30 Prozent verringern. In vielen Fällen werden dadurch auch die Baukosten gesenkt.

Mehr Informationen zur grauen Energie

Neuer Radon-Referenzgrenzwert
Am 1. Januar 2018 wurde der bisherige Grenzwert (1000 Bq/m3) ersetzt durch einen Referenzwert von 300 Bq/m3 für die über ein Jahr gemittelte Radonkonzentration in der Raumluft. Räume mit > 600 Bq/m3, in denen sich Personen länger als 30 h/Woche aufhalten, müssen innert 3 Jahren saniert werden. Die Bestimmungen zum Radonschutz sind in der Strahlenschutzverordnung (StSV) festgelegt. Für die Umsetzung sind die Kantone verantwortlich.
Bei Minergie-Eco ist Radon ein wichtiges Kriterium. Bereits seit einigen Jahren hat eco-bau den Grenzwert bei Minergie-Eco bei

Nachhaltige Bauten
Sanierung des Schulhaus Lorraine in Bern
Die Schulanlage Lorraine wurde 1880 als eines der ersten Schulhäuser ausserhalb der Altstadt erbaut und ist im kantonalen Bauinventar als schützenswert eingestuft. Die Sanierung drängte sich auf, weil die gesamte Haustechnik sowie die inneren Oberflächen und Einrichtungen in die Jahre gekommen waren. Zudem entsprach die Schulanlage nicht mehr den heutigen pädagogischen Anforderungen.
Im Rahmen der durch Hochbau Stadt Bern durchgeführten Sanierung konnten Gruppenräume mit Durchgängen zu Schulzimmern realisiert werden und die ganze Anlage ist nun hindernisfrei erschlossen. Die Sanierung beinhaltete die Instandsetzung der inneren und äusseren Oberflächen.
Die baulichen Veränderungen wurden sorgfältig geplant und durchgeführt, so dass die historische Bausubstanz weitgehend beibehalten werden konnte. Zudem wurde darauf geachtet, dass die neu eingesetzten Materialien gesundheitsverträglich und ökologisch sind. Auch die Gebäudetechnik wurde erneuert. Dabei ist es gelungen, die neu eingebaute Lüftung elegant in die Wandschränke zu integrieren. Der Pausenplatz wurde neu gestaltet und es entstanden zusätzliche attraktive Spielmöglichkeiten. Das Gebäude ist nun nach dem Standard Minergie-Eco für Schulbauten zertifiziert.
Das 1880 gebaute Schulhaus Lorraine in Bern wurde nach Minergie-Eco saniert. Dabei konnte die als schützenswert eingestufte Bausubstanz weitgehend erhalten werden;
Bild: David Aebi, Burgdorf

Veranstaltungen, Weiterbildung
Kurse nachhaltiges Bauen eco-bau
Eco-bau bietet auch in der zweiten Jahreshälfte zusammen mit dem SIA einige Kurse zum nachhaltigen Bauen an für Bauherren, Projektentwickler, Architekten, Ingenieure und Fachplaner.

Graue Energie reduzieren
Donnerstag, 20.09.2018, 9.00 bis 17.00 Uhr in Zürich
Programm und Anmeldung

Ökologisch sanieren
Freitag, 26.10.2018, 9.00 bis 17.00 Uhr in Zürich
Programm und Anmeldung

Tageslicht optimieren
Dienstag, 2.11.2018, 9.00 bis 12.15 Uhr in Zürich
Programm und Anmeldung

Schallschutz und Akustik verbessern
Dienstag, 2.11.2018, 13.45 bis 17.00 Uhr in Zürich
Programm und Anmeldung

Kurs SIA: Entwerfen und planen mit Naturgefahren
Dienstag, 13.9.18, 15.00 bis 19.00 Uhr
SIA-Form-Schulungslokal
Programm und Anmeldung

Ankündigung: Fachtagung nachhaltiges Bauen
am 28. März 2019
Die Vereine eco-bau und NNBS planen zur Zeit gemeinsam die nächste Fachtagung mit dem Arbeitstitel “Design to perform” resp. “Nutzergerechte Planung”. Kennen Sie dazu gute Inhalte oder möchten Sie als Organisation oder Sponsor an der Tagung dabei sein?
Dann melden Sie sich bei der Geschäftsführerin von eco-bau, Barbara Sintzel!

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