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1/2019 | 07. Februar

Aus dem Verein
Fachtagung in Bern, 28. März 2019
«Design to Perform» ist eine neue ganzheitliche Sichtweise auf den Planungs- und Bauprozess von Gebäuden, die zu einer höheren Nutzerzufriedenheit führen soll. Am Morgen der Fachtagung berichten diverse Referenten zu diesem Thema. Am Nachmittag runden Sessions oder Exkursionen das Angebot ab. Mehr Infos zur Fachtagung folgen in den einzelnen Rubriken.
 
Lesen Sie mehr zum Thema «Design to Perform» im Interview mit Referent Stefan Camenzind, Architekt und Gründer Evolution Design.

Anmeldung und Programm

Jungle-Lounge bei Google in Zürich, geplant von Stefan Camenzind, Evolution Design, Referent an der Fachtagung. Foto: Peter Wuermli

Nachhaltig Bauen
Übersichtliche Eco-Devis Merkblätter für die
Ausschreibung
Das Instrument Eco-Devis, das unsere Vorgaben nach NPK-Struktur zusammenfasst, wurde umfassend aktualisiert und mit hilfreichen Texten ergänzt. Ebenso sind die Vorgaben nun als Online Datenbank durchsuchbar. Damit stehen für die Ausschreibung, die z.B. ein Gebäudelabel wie Minergie-Eco oder SNBS erfüllen müssen, ökologische Vorgaben online zur Verfügung. Weiterhin sind die Eco-Devis auch in den Ausschreibungssoftwares integriert. 

Mehr zur Aktualisierung


Neuerungen in den Eco-Produkten
Die Eco-Produkte zeichnen mit Eco-1 und Eco-2 ökologische Produkte aus. Bereits 1500 Produkte wurden bewertet und können hier abgerufen werden. 
Neu können auch Türen bewertet werden. Die Beschreibung der Bewertungskriterien ist hier zu finden. Ebenso ist es neu möglich ganze Bauteile bzw. Systeme bewerten zu lassen.


Neuerungen in den Eco-BKP Merkblättern
In den Eco-BKP-Merkblättern wurden diverse Korrekturen und Präzisierungen vorgenommen. Unter anderem wurden zwei neue Eco-BKP erstellt: Eco-BKP 228 Äussere Abschlüsse und Sonnenschutz sowie Eco-BKP 450 Erschliessung durch Leitungen. Die Neuerungen im Eco-BKP 2019 sind unter der Rubrik Leitfaden zu finden.


Nutzerzufriedenheit und Gebäudeakzeptanz
Gebäude werden meistens für einen konkreten Zweck errichtet. Dann haben sie eine definierte Aufgabe zu erfüllen und sollen dabei den Zielvorgaben der Bauherren (z. B. in Bezug auf Kosten, Termine, Flexibilität) und den Bedürfnissen der zukünftigen Nutzer (Abläufe, Zusammenleben, Raumklima usw.) entsprechen. Bei der anschliessenden Planung gilt es diesen quantitativen und qualitativen Nutzerbedarf nebst den wirtschaftlichen Anliegen in bauliche Lösungen umzusetzen. Damit entstehen Gebäude, mit denen die Nutzer in einem hohen Mass zufrieden sind – es sind akzeptierte Gebäude. Mehr zum Thema Bauen für die Nutzer können Sie an der Fachtagung am 28. März 2019 erfahren.



Forschung
Umfrage zur Bewertung der Umweltqualität von
Gebäuden
Fachplaner werden aufgerufen, bei einer Umfrage über ihre Bedürfnisse zu Methoden, Daten und Hilfsmitteln für eine Bewertung der Umweltqualität von Gebäuden teilzunehmen. Die Umfrage ist Teil eines internationalen Forschungsvorhabens der Internationalen Energieagentur (IEA), unter der Leitung von Rolf Frischknecht, Treeze. Das Ausfüllen dauert etwa 15 Minuten.


Beton aus Aushub
Oxara ist ein ETH Spin-Off, das gesundes und erschwingliches Wohnen zum Ziel hat. Die Gründer haben am Lehrstuhl für nachhaltige Bautechnik ein Verfahren entwickelt, das Aushubmaterialien in nachhaltigen Beton umwandelt – ohne dabei Zement zu verwenden. Der aus Aushubmaterial gefertigte Baustoff ist günstiger und umweltfreundlicher als herkömmlicher Beton und soll in einem geschlossenen Kreislauf eingebunden werden. Oxaras Ansatz stellt sich den Herausforderungen der Sandknappheit und leistet eine Beitrag zum klimaschonenden Bauen.

Materialmodelle aus Aushubmaterial. Oxara plant nachhaltige Baustoffe. Foto: Giulia Celentano, ETHZ


Nachhaltige Gebäude
Aus der Nutzung lernen – Siedlung Burgunder
Vor sieben Jahre wurde in Bern Bümpliz Süd die erste autofreie Siedlung der Schweiz geplant und nach Minergie-P-Eco erbaut. Am Morgen der Fachtagung in Bern am 28. März 2019 berichtet der Architekt Hanspeter Bürgi, wie sich die Siedlung aus Nutzersicht bewährt hat. Am Nachmittag kann die Siedlung unter der Leitung von Bruno Hari von Energie hoch Drei AG besucht werden.

Die Siedlung Burgunder in Bern Bümpliz Süd. Foto: Alexander Gempeler

Publikationen
Einfaches Bauen und Erneuern
Das Netzwerk runder Tisch Energie und Bauen hat ein Werkzeug entwickelt, das Fachleute im Gespräch mit der Bauherrschaft unterstützt. Es dient als Diskussionsgrundlage und Entscheidungshilfe, indem es einen Überblick über Zusammenhänge schafft und Lösungsansätze und Beispiele aus der Praxis liefert. Der Ratgeber «Einfaches Bauen und Erneuern» umfasst eine Sammelmappe und darin eingelegt sind verschiedene Themenblätter, die in regelmässigen Abständen publiziert werden.


Von den Mitgliedern
Vier städtische Wohnsiedlungen unter der Lupe
Die Studie der Fachstelle Nachhaltiges Bauen des Amts für Hochbauten der Stadt Zürich beurteilt vier städtische Wohnsiedlungen Kronenwiese, Paradies, Leutschenbach und Letzibach D mit dem Standard SNBS 2.0. Die Wohnsiedlung Kronenwiese wurde zudem mit SGNI beurteilt und der Einschätzung des SNBS 2.0 gegenüber gestellt. Die Studie kommt dabei zum Schluss, dass alle Projekte viele Anforderungen des nachhaltigen Bauens erfüllen.


Veranstaltungen, Weiterbildung
Lehrgang Nachhaltiges Bauen startet am 9. April
Konzepte für nachhaltiges Bauen vermitteln wir Ihnen im ersten Kurs des viertägigen Lehrgangs eco-bau 2019. Denn nachhaltiges Bauen beginnt schon in der Planung. Zu wissen, worauf es in den verschiedenen Phasen ankommt, ist für alle am Bau Beteiligten zentral. So können Risiken vermindert und Zusatzkosten vermieden werden. Der Kurs gibt eine Übersicht über Standards zum ökologischen und nachhaltigen Bauen. Anhand von Praxisbeispielen wird gezeigt, wie sich nachhaltiges Bauen in Architektur und Gebäudekonzepten niederschlägt. Der Kurs kann einzeln oder als Teil des viertägigen Grundmoduls belegt werden.

Anmeldung Kurs 1
Anmeldung ganzes Modul


Geschäftsstelle eco-bau I Röntgenstrasse 44 I 8005 Zürich I info@eco-bau.ch
Barbara Sintzel I Ariana Pradal

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