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1/2020 | 7. Februar

Eco-bau will gute Ideen đź’ˇ

Ob im Nationalrat oder in den Medien, die Klimaveränderung aufgrund des erhöhten CO2-Ausstosses nimmt uns als Gesellschaft in die Pflicht. Die vier Träger (CRB, eco-bau, Minergie, NNBS) der Fachtagung nachhaltiges Bauen «Klimakompatibles Bauen: Die besten Lösungen sind gefragt.» wollen ihren Beitrag leisten, damit auch die Baubranche das Thema aufnimmt. Deshalb: Kommen Sie am 26. März 2020 an die halbtägige Fachtagung in Zürich und diskutieren Sie mit.
Wenn Sie mehr ĂĽber unseren Keynot Speaker Ă–konom Mathias Binswanger erfahren wollen, lesen Sie in der NZZ die Einschätzung zu seinem Einfluss oder ein Interview mit ihm ĂĽber GlĂĽck und Wachstum.

Als eco-bau Mitglied und Fachpartner profitieren Sie von einem Rabatt auf Ihr Ticket.
Wir freuen uns auf Sie!

Ihr eco-bau Team.

Neues aus dem Verein
Strategie eco-bau 2020-24
Die Strategie von eco-bau liegt ĂĽberarbeitet vor. Sie baut auf den Grundlagen der vergangenen Jahre auf und ist mit neuen Themen wie z.B. Kreislaufwirtschaft, Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel, Förderung der Biodiversität und Digitalisierung ergänzt.
Die Strategie 2020-24 finden Sie hier ganz unten auf der Webseite.


RĂĽckblick Swissbau
Eco-bau schaut auf eine erfolgreiche Swissbau zurĂĽck. Viele Interessierte haben uns am Stand besucht, verschiedene Hersteller mit zertifizierten Produkten haben das Eco-Label an ihrem Stand fĂĽrs Marketing genutzt und auch unsere Veranstaltungen waren ausgebucht. Wir danken Ihnen allen fĂĽr Ihr Interesse an eco-bau.
Haben Sie eine Veranstaltung im Swissbau Focus verpasst oder möchten die Präsentationsfolien einer Referentin nochmals studieren? Hier finden Sie alle Veranstaltungen nach Datum gebündelt: www.swissbau.ch/eventreports

Eco-bau war in folgenden Veranstaltungen engagiert:
14.01.2020 Biodiversität und Architektur – (k)ein Widerspruch?
15.01.2020 LCA und BIM: Gebäude ökologisch optimieren
17.01.2020 Fassadenbegrünung – Wenn Natur und Architektur zusammenwachsen
17.01.2020 Bauen in der Kreislaufwirtschaft 


Präsentation des ECO-BIM Tools an der Swissbau
Eco-bau entwickelt aktuell eine BIM Applikation, die es Architektinnen und Architekten erlaubt, die graue Energie bereits im Vorprojekt in der Designphase zu optimieren. Wie das geht, zeigt der folgende Film. Die Applikation wird ca. Ende Mai fĂĽr Revit als Plugin zur VerfĂĽgung stehen.


Nachhaltig bauen
Eco-bau im Kurzfilm zu Lebenszyklusanalyse von Baumaterialien
Der neue Kurzfilm von EnergieSchweiz zeigt auf, wo im Lebenszyklus von Baumaterialien und Bauprodukten Umweltbelastungen entstehen. Darin kommt auch eco-baus Geschäftsführerin Barbara Sintzel zu Wort. Grafisch ansprechend gestaltet, bringt der Kurzfilm kurz und knapp das Fazit auf den Punkt: Nachhaltige Materialien und Produkte verbessern die Lebensqualität und schonen die Umwelt.
© energieschweiz

Instrumente und Methodik Baumaterialien 2020 sind online
Anfangs Jahr aktualisiert eco-bau jeweils die Instrumente Eco-BKP und Eco-Devis. Diese Versionen sind nun online oder als Pdfs unter dem Navigationspunkt «Leitfaden» zu finden. Dort stehen auch die Erläuterungen zu den Änderungen und die archivierten Dokumente. Ebenso haben wir die eco-bau Methodik Baumaterialien in der Version 2020 publiziert. Sie erläutert, wie eco-bau Baumaterialien bewertet und welche Grundlagen zur Anwendung kommen. Die wichtigsten Entscheide sind in der Methodik auf Seite 4 aufgeführt. Zusammen gefasst heisst das:
  • Anerkennung des Labels Eco-Institut fĂĽr das Kriterium der Lösemittel.
  • Fehlen bei einem Verwendungszweck die Zielwerte fĂĽr die graue Energie, so ergibt sich die gleiche Bewertung, wie wenn die graue Energie gering wäre.
  • Präzisierung in der Bewertung von emittierbaren Schwermetallen und bleihaltigen Baustoffen.
  • Maximaler Biozidgehalt in Topf-Konservierungsmitteln ist neu 0.04% anstelle wie bisher 0.03%.
Details zu finden unter hier.

Bewertungsbestätigung Eco-Produkte zum Downloaden
Die Eco-Produkteliste führt die für Minergie-Eco geeigneten Produkte auf. Während eco-1 und eco-2 fast alle Kriterien von Minergie-Eco decken, erfüllen die Eco-Basis Produkte lediglich die Ausschlusskriterien.
Wenn man auf ein Produkt klickt geht eine Detailbewertungsmaske auf. Die Nachvollziehbarkeit der Bewertung ist auf der Detailbewertungsmaske ersichtlich. Neu kann dort immer die aktuelle Bewertungsbestätigung heruntergeladen werden.

Integration der Eco-Produkte-Bewertung ins Schweizer DGNB System der SGNI
Die Schweizer Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft SGNI zertifiziert in der Schweiz seit zehn Jahren Gebäude auf Basis des für die Schweiz adaptierten DGNB-Systems.
Mit der überarbeiteten Version 2018 des Schweizer DGNB-Systems ist es bei einigen SGNI-Kriterien möglich, Nachweise gemäss eco-bau zu nutzen. Mit der seit Anfang Jahr 2020 geltenden überarbeiteten DGNB-Systemversion wurden nun auch eine Referenzierung der Eco-Produkte-Bewertung auf die SGNI-Qualitätsstufen integriert, was Bauherren und Planern hilft, einfacher geeignete Produkte für ihre Projekte zu finden. Damit werden die Eco-Produkte-Bewertungen auch für das Gebäudelabel SGNI einsetzbar.
Entsprechende SGNI-Kriterienbeschriebe können unter info@sgni.ch nachgefragt werden. Die Eco-Produkte finden Sie hier.

Pre-Check SNBS
Mit dem Pre-Check SNBS 2.0 für die Sanierung / Erneuerung für Wohn- und Bürogebäude hat das Netzwerk Nachhaltiges Bauen Schweiz NNBS ein kostenloses Werkzeug zum schnellen und einfachen Einschätzen der Nachhaltigkeit veröffentlicht. Gedacht ist es für Architekten, Investoren und Bauherrschaften, die ohne vertiefte Fachkenntnisse das Nachhaltigkeitspotenzial eines Projekts abklären wollen. Der Pre-Check dauert je nach Projektumfang 30-120 Minuten. Die Resultate werden anhand von Grafiken verständlich dargestellt. Zudem identifiziert das Instrument mögliche Stolpersteine auf dem Weg zur nachhaltigen Immobilie. Der Pre-Check kann über diese Website heruntergeladen werden.

Forschung & Entwicklung
Wie am meisten CO2 pro Franken eingespart werden kann. 
Heizen, Warmwasser und privater Stromverbrauch verschlingen grosse Mengen an Energie und verursachen hohe CO2-Emissionen. Energetische Sanierungen von Gebäuden können diesen Verbrauch verringern – doch wie setzt man das Geld bei welchem Gebäudetyp am besten ein? Empa-Forschende sind dieser Frage nachgegangen und erklären, wie am meisten CO2 pro Franken eingespart werden kann.
© empa

Nachhaltige Gebäude
Soziale und gebaute Nachhaltigkeit
Die Stiftung Wagerenhof verfügt in Uster über ein Areal, das fast wie ein Dorf im Dorf wirkt. Hier finden Menschen mit einer kognitiven, mehrfachen körperlichen Beeinträchtigung ein Zuhause und Arbeitsplatz. Um die bestehende Infrastruktur auf die sich verändernden Bedürfnisse der Bewohner anzupassen, liess die Stiftung für das Areal eine Planung inklusive Baureserven erstellen. Alle Erweiterungsmöglichkeiten sind nach Minergie geplant.
Bob Gysin Partner Architekten (BGP) in Zürich haben die zwei neuen Wohnhäuser sowie die Kinderkrippe Beluga entworfen. Alle drei Neubauten entsprechen dem Minergie-Eco Standard. Zum aktuellen Vorhaben gehört auch die Sanierung des Altbaus.

Bereits fertig erstellt wurde die Kinderkrippe Beluga, die aus einem eingeschossigen Holzbau besteht. Stimmen die Rahmenbedingungen, können Kinder mit einer Beeinträchtigung eine normale Kindertagesstätte besuchen. Dieser Tatsache wurde im Innen- wie Aussenraum Rechnung getragen.
In den Aussenwände hat es Fenster- und Sitznischen, die von den Kindern spielerisch genutzt werden können. Im Innenausbau wurden Materialien mit tiefem Graue-Energie-Wert eingesetzt – auffallend sind die formaldehydfrei verleimten OSB-Platten. Die Gebäudekörper sind selbsttragende Boxen, die gleichzeitig das Dach der Mittelzone tragen. Hinter einer abgehängten Holzlammellendecke fĂĽhrt die gesamte Haustechnik in die angrenzenden Räume. Die kompakte HĂĽlle, die LĂĽftung mit WärmerĂĽckgewinnung und die Tageslichtnutzung gewährleisten einen reduzierten Energiebedarf und ein angenehmes Raumklima. 

Sebastian El Khouli von BGP Architekten wird an der Fachtagung Nachhaltiges Bauen am 26. März 2020 einen Vortrag zu «Alles unter einem Hut – Architektur und Klima im Dialog» halten.
Foto: Dominique Wehrli

Constructive Alps zum fĂĽnften
Angeregt von der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA lancierten das Fürstentum Liechtenstein und die Schweiz vor zehn Jahren «Constructive Alps», einen Preis für nachhaltiges Sanieren und Bauen in den Alpen. Diesen Januar hat das schweizerische Bundesamt für Raumentwicklung ARE die fünfte Auflage von Constructive Alps ausgeschrieben. Denn es gilt nach wie vor – wer so baut, dass ein Haus der Umwelt Sorge trägt und den Menschen Freude macht, der hilft, unsere Alpen lebenswert zu machen. Mit machen!

Publikationen
Neun Empfehlungen fĂĽr die Zukunft
Neue Ergebnisse der Nationalen Forschungsprogramme (NFP) 70 und 71 sind online. Eine Publikation ist den «Gebäuden und Siedlungen» gewidmet. Diese spricht alle Beteiligten am Energiesystem an – Bevölkerung, Betriebe, Energieversorger, Berufsverbände, öffentliche Verwaltung und Politik. Es werden in erster Linie Empfehlungen formuliert, die sich aus den Forschungen im NFP Energie und dem daraus resultierenden Handlungsbedarf ableiten lassen und die im Hinblick auf die Transformation unseres Energiesystems relevant sind.

Zweimal neu aufgelegt
Der Faktor Verlag fĂĽr BĂĽcher zu Architektur, Technik und Energie hat zwei seiner Publikationen in der Fachbuchreihe ĂĽberarbeitet und diesen Januar neu aufgelegt. Wieder zu bestellen sind:
  • Erneuerung – Nachhaltiges Weiterbauen
  • Neubau – Energieeffizientes Bauen.

Ă–kologisch sanieren und gesund wohnen
Für Eigentümer und Eigentümerinnen von Einfamilienhäusern und kleinen Mehrfamilienhäusern startet unter diesem Titel eine neue Serie von Infoblättern. Welche Vorabklärungen sind wichtig? Wo sind die massgeblichen Stellschrauben und allfällige Stolpersteine verborgen? Wie schliesse ich Wohngifte aus?
Wer sein Haus ressourcenschonend, energieeffizient und nachhaltig sanieren will, bekommt praxisbezogene Tipps. Anhand der Beispiele können auch Fachleute ihren Kunden im Gespräch aufzeigen, wie sie ihr Haus ökologisch sanieren und gesund wohnen können. Die zahlreichen Instrumente von eco-bau und der Baustandard Minergie-ECO liefern die Grundlagen für diese Serie. In loser Folge werden weitere Infoblätter erscheinen.

Von den Mitgliedern
AHB-Awards Nachhaltige Entwicklung
Anlässlich des Berner Nachhaltigkeitstags hat das Departement Architektur, Holz und Bau der Berner Fachhochschule (BFH-AHB) Studierendenprojekte mit den AHB-Awards Nachhaltige Entwicklung prämiert. Zu den Gewinnern gehören Projekte aus den Bereichen: Genossenschaftliches Wohnen, temporäre Nutzung von Gebäuden und Industriebrachen sowie neue Ideen fĂĽr die Trinkwasserversorgung. Eco-bau gratuliert den Gewinnern. 
Mehr erfahren

Veranstaltungen, Weiterbildung
Fachtagung nachhaltiges Bauen:
Klimakompatibles Bauen. Die besten Lösungen sind gefragt.
Das klimakompatible Bauen ist das Gebot der Stunde. DafĂĽr braucht es neue Strategien und Konzepte, um den sich wandelnden Anforderungen in der Planung, im Bau und Betrieb von Gebäuden gerecht zu werden. Die Fachtagung 2020 bietet Kurzvorträge, Workshops und einen Architekturspaziergang in ZĂĽrich-Altstetten an. 

Datum, Ort: 26. März 2020 in Zürich, 13-17.30h mit anschliessendem Apéro

Infos und Anmeldung

Lehrgang eco-bau 2020.
Auch im nächsten FrĂĽhjahr findet wieder ein Lehrgang zum nachhaltigen Bauen statt. Ziel des Lehrgangs ist es, einen Ăśberblick ĂĽber das nachhaltige, gesunde und ökologische Bauen zu erhalten. Die theoretischen Inhalte können an einer eigenen Aufgabenstellung gleich umgesetzt werden.  

Konzepte fĂĽr nachhaltiges Bauen
ZĂĽrich I Dienstag, 31.3.2020 I 9:00-17:00 

Gesundes Innenraumklima
ZĂĽrich I Dienstag, 5.5.2020 I 9:00-17:00 

Aufgepasst bei der Materialwahl
ZĂĽrich I Dienstag, 9.6.2020 I 9:00-17:00 

Optimierung eines Planungs- und Bauprojekts (Praxisarbeit)
ZĂĽrich I Dienstag, 25.8.2020 I 9:00-17:00

Anlässe anderer Veranstalter
Schulen und Kindergärten ökologisch und gesund bauen und sanieren
Schulhäuser, Kindergärten und Verwaltungsgebäude unterliegen besonders hohen Anforderungen. Ein solches Gebäude zu bestellen, will gelernt sein. Im eintägigen Kurs von pusch und eco-bau vermitteln Referenten,wie ein Gebäude hinsichtlich Energieeffizienz, Materialisierung, Raumangebot, Tageslicht, Wärmeschutz, Luftwechsel oder naturnahem Aussenraum zum Vorzeigeobjekt wird. 

Datum, Ort: 13. Mai 2020, 9.15-16.45h in ZĂĽrich
Infos und Anmeldung

9. Ostschweizer ERFA-Tagung
An der diesjährigen Veranstaltung wird auch eco-baus stellvertretende GeschäftsfĂĽhrerin Marianne Stähler einen Input halten zum Thema: «Hilfsmittel fĂĽr klimakompatibles, gesundes Planen und Bauen». FĂĽnf weitere Kurzvorträge runden die Abendveranstaltung ab. 

Datum, Ort: Do, 13. Februar 2020, 17–19.30 Uhr; Pfalzkeller, Klosterhof St. Gallen
Anmeldung: via info@baustoffeplus.ch

Geschäftsstelle eco-bau I Röntgenstrasse 44 I 8005 Zürich I info@eco-bau.ch
Barbara Sintzel / Ariana Pradal

Wenn Sie diese E-Mail nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.

 

Verein eco-bau
Barbara Sintzel
Röntgenstrasse 44
8005 ZĂĽrich
Schweiz

044 241 27 22
barbara.sintzel@eco-bau.ch